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25.02.2016

Procurement 4.0: Nachhaltige Preissicherheit

Neue Dimension des Einkauf-Managements

Produktkostenkalkulation und Preisanalysen gehören heute zum Standard von Einkaufsabteilungen. Was bisher fehlte ist eine umfassende Lösung, welche den gesamten Beschaffungsprozess abbildet und zudem eine Nachhaltigkeit der erlangten Konditionen sicherstellt. Hier bietet die Unternehmensberatung Kerkhoff Consulting mit der Vernetzung einzelner Systeme zu einem integrierten Tool einen neuen Mehrwert.

Modernes Einkaufsmanagement im digitalen Zeitalter lebt vor allem von transparenten Zahlen und Systemen. Die Kenntnis der genauen Kostenstrukturen ist die Voraussetzung um mit Lieferanten die Preise proaktiv verhandeln zu können.
Um mehr Transparenz zu erhalten, werden am Markt verschiedene Software-Tools angeboten, die die Einkaufsabteilungen bei der Verifizierung ihrer Zahlen unterstützen. Diese Tools helfen dabei, Kostentreiber zu identifizieren und Einsparpotenziale zu realisieren. Doch das sind meist Insellösungen, die nur einzeln als Hilfsmittel gut nutzbar sind. Doch es fehlt immer noch eine Vernetzung der Daten, um einen Gesamtüberblick über alle Warengruppen zu erhalten und diese vor allem auch nachhaltig kontrollierbar zu machen. Hier setzt die Idee von Kerkhoff Consulting mit Procurement 4.0 an. Sie betrachtet nicht nur einzelne Systeme, sondern integriert sie in ein Gesamtsystem. Das Ergebnis ist eine durchgängige Systemlösung für den gesamten Beschaffungsprozess — von Datentransparenz bis hin zu langfristiger Preissicherung.

Digitalisierung erfordert eine stetig engere Verzahnung von Lieferanten und Unternehmen. Damit werden Vertragsverhältnisse immer langfristiger und komplexer. Es gilt somit nicht mehr nur auf eine Identifikation und Optimierung von Kostentreibern zu fokussieren. Vielmehr muss bereits im Beschaffungsprozess die Grundlage für eine langfristige und nachhaltige Sicherung der erzielten Preisoptimierungen gelegt werden. „Procurement 4.0 ist unsere Lösung dafür“, betont Dirk Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kerkhoff Consulting.

Procurement 4.0 in der Praxis
Ein Beispiel: Ein Anlagenbauer benötigt für seine vielfältigen Produkte mehrere hundert unterschiedliche Blechteile. Darüber eine transparente und tagesaktuelle Kosteninformation zu erhalten war bislang unmöglich. Kerkhoff schafft nun Referenzkalkulationen, deren Daten anschließend in die Kerkhoff-Costing-Cloud gespielt werden. Das heißt, eine hinterlegte Datenbank mit variablen Indizes aus dem Markt sind die Grundlage für eine nachhaltige Preissicherung. Damit ist zu jedem Zeitpunkt klar, was dieser Artikel kosten darf. Für die so ermittelten Preise gibt es somit eine Best-Preis-Garantie. Die Anwender können jederzeit ihre hinterlegten Preisdaten mit allen den Preis verändernden Indizes abgleichen, seien es Rohstoffkostenschwankungen, Lohnveränderungen oder Logistikkosten. „So wird Komplexität reduziert und verschiedene Unternehmensbereiche profitieren von diesem System“, so Dirk Schäfer. „Neben dem Einkauf kann zum Beispiel auch der Vertrieb Preisentwicklungen besser argumentieren.“

Was die Idee des Procurement 4.0 bei Kerkhoff ausmacht, ist die Integration bestehender Prozesse in einem System. Die bisher einzeln angewandten verschiedenen Software-Lösungen werden zu einem integrierten Produkt. Der Trend zur Digitalisierung der Einkaufsdaten nützt nichts, wenn die Systeme nicht miteinander arbeiten können. Eine aufeinander abgestimmte Wertschöpfungskette bietet hier die Chance die Themen Wertanalyse und Value-Engineering unter einen Hut zu bekommen. „Das ganze System, was wir als Procurement 4.0 anbieten, ist quasi ein Familienprodukt“, betont Dirk Schäfer. „Die einzelnen Fachabteilungen der Kerkhoff Gruppe haben hier eine ganzheitliche Lösung entwickelt, die dem Kunden ein Werkzeug an die Hand gibt, welches auch nachhaltig über mehrere Jahre eingesetzt werden kann.“ Was bisher als einzelne Bestandteile durch die Kostentreiberanalyse oder die Produktkostenkalkulationssoftware angeboten wurde, bildet hier als homogenes System die Kosten transparent ab.