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01.10.2016

Best-Preis-Garantie: Procurement 4.0 als ganzheitliche Beschaffungslösung

Eine systemische Lösung, die langfristige Preissicherung und transparente Kostenverläufe für alle Materialien garantiert? Welcher Einkäufer möchte das nicht? Das ganzheitliche Beschaffungskonzept Procurement 4.0 von Kerkhoff Consulting erfüllt diese Anforderungen und ermöglicht in einem nachhaltigen Ansatz die Implementierung der Best-Preis-Garantie über Jahre hinweg.

Der Megatrend Digitalisierung ermöglicht viele neue Entwicklungen, die einerseits zahlreiche Chancen zur Optimierung offerieren, andererseits die Rahmenbedingungen und somit auch das Einkäufer-Repertoire neu definieren. Diese Chancen gilt es zu identifizieren und professionell zu managen, um prognostizierte Potenziale zu realisieren und nicht in der Vielzahl an Optionen zu versinken.

Produzierende Betriebe erkennen im Digitalisierungs-Hype die Möglichkeit einer flexibleren Fertigung mit der Herstellung individueller Produkte, sind jedoch auch mit einer engeren Verzahnung von Lieferketten, verkürzten Lebenszyklen und engen time-to-market-Zeiten konfrontiert. Für den Einkauf implizieren diese Entwicklungen verkürzte Wegbeschaffungszeiten, eine Erhöhung der Artikelzahl und – vielfalt sowie die Hinzunahme von Abhängigkeiten zu Lieferanten und strategischen Partnern. Somit werden die Aufgaben und Agenden der Einkäufer kontinuierlich komplexer und der Workload unüberschaubar.

Qualifizierte Einkäufer sind zweifelsohne bestrebt, den besten Preis für Top-Qualität zu erhalten. Eingefahrene Methoden und Verfahren stehen dabei einem nachhaltigen Konzept, das den Chancen der Digitalisierung begegnet und dabei alle Komponenten des Einkaufs berücksichtigt, entgegen. Ein systematisches Beschaffungscontrolling mit größtmöglichem Aktionsradius, der alle Materialien beachtet, im Sinne einer 100-Prozent-Compliance-Sicherheit operiert und künftige Beschaffungskosten mit Blick auf die Marktpreisentwicklung integriert. Ein System, das alle Aspekte einer Warengruppen-Bearbeitung inkludiert und auch die „stiefmütterlich“ behandelten Artikel auf das Niveau der Best-Preis-Garantie hievt. Dies mag für manche Einkäufer nach ferner Zukunftsmusik klingen, ist jedoch genau jener Aktionsradius, der von Procurement 4.0 bearbeitet wird.

Procurement 4.0 als ganzheitliche Beschaffungslösung

Diese systemische Konzeptlösung vereint unterschiedliche digitale Instrumente, die basierend auf der Erfahrung und dem Fachwissen der einzelnen spezialisierten Gesellschaften der Kerkhoff Group entwickelt wurden.

Zunächst werden aus einer Warengruppe etwa drei bis fünf Referenzartikel ausgewählt, die mit Hilfe der Kerkhoff-Kostenanalyse material- und fertigungsspezifisch inspiziert werden. Dabei wird das Pricing der Referenzartikel berücksichtigt, um dies für die jeweiligen restlichen Artikel der Warengruppe mittels mathematischer Methoden und Algorithmen festzulegen. Daraus ergibt sich die feste Korrelation der Referenzartikel zum restlichen Portfolio, die als Basis dient, die künftige Bearbeitung lediglich für den einen ausgewählten Artikel vorzunehmen, während das Preisniveau des restlichen Sortiment per Knopfdruck adaptiert wird.

Im nächsten Schritt erfolgt die Bearbeitung am Markt in Zusammenarbeit mit den Kerkhoff-Beratern. Dies umfasst Ausschreibungen und Verhandlungen oder auch Lieferantenworkshops auf Basis der eruierten Ergebnisse. Diese spiegeln den aktuellen „best price at the market“ wider und können den Effekt aufgrund der vorab definierten Korrelation zu den restlichen Artikeln für das gesamte Sortiment kalkulieren.

Im Sinne eines transparenten Beschaffungscontrollings werden die Preisverläufe der Referenzartikel regelmäßig getrackt und bei Bedarf tagesaktuell abgerufen. Durch die Ableitung für das gesamte Artikelsortiment werden zuvor intransparente Entwicklungen und marktuntypische Preisforderungen ersichtlich. Diese zusätzlichen Informationen können eine sofortige monetäre Verbesserung für das Unternehmen bedeuten. Im Zuge der Implementierung wird das Kernsortiment ebenfalls preislich optimiert, indem es dem Marktverlauf angepasst wird. Retrospektiv betrachtete Mengenänderungen in den Warengruppen und deren künftige Entwicklungs- Prognosen bestimmen einerseits bei IST-Preisen das zukünftige Beschaffungsvolumen, andererseits wirken Marktpreisentwicklungs-Prognosen auf die IST-Preise und somit auf dieses Modell ein. Damit können zum Beispiel riskante Bewegungsvektoren innerhalb des Sortiments identifiziert und präventiv behandelt werden (etwa die Vermeidung fehlerhafter Disposition und Einkäufe von Rohstoffen, die ihrerseits volatilen Preisbewegungen unterliegen).

Eine Harmonisierung und Strukturierung der Bestell-, Artikel- und Lieferantendaten ist für eine methodische Analysefunktionalität essenziell. Big-Data-Auswertungen werden mit Hilfe von systemischen und mathematischen Ansätzen durch moderne methodische Applikationen durchgeführt. Dies ermöglicht eine Steigerung der Effizienz, Rendite und klare Wettbewerbsabgrenzung als wesentliche Vorteile im Sinne der Profitabilitätssteigerung.

Procurement 4.0 von kerkhoff Consulting agiert als ganzheitliches, systemisches Lösungskonzept, das nach Best-Preis-Garantie für alle Artikel strebt, als Beschaffungscontrolling wertvolle aktuelle Informationen zum Marktpreis liefert, einen Compliance Health Check besteht und Prognosen über künftige Preisentwicklungen ermöglicht.